Die Entscheidung
Danach fieberten alle dem Termin 18.10.2007 in Lommatzsch entgegen. An diesem Tag sollten die Ergebnisse der Beurteilung der eingereichten Konzepte erstmals öffentlich bekannt gemacht werden. Kurze Zeit vor der Veranstaltung kursierten bereits die ersten Gerüchte und man hörte unter vorgehaltener Hand, die Prädikatisierung würde so oder so ausfallen. Da diese Informationen jedoch nicht verbindlich waren, erhöhte sich damit die Spannung nur noch.
Der Staatsminister, Roland Wöller, verlieh in dieser Veranstaltung die entsprechenden Prädikate. Unsere Region hat "nur" den Status ILE-Gebiet erreicht. Für die Bewertung als LEADER-Gebiet fehlten einige Beurteilungspunkte.
In einer ersten Einschätzung habe ich als der damalige Prozessverantwortliche auch öffentlich folgende Einschätzung abgegeben:
"Ich freue mich darüber, dass die Jury zur Einschätzung gekommen ist,
dass sich die Region "Bautzener Oberland" auch ohne die erhöhte Förderung,
die in einem LEADER-Gebiet möglich wäre, im Interesse des Freistaates Sachsen entwickeln kann."
Natürlich machte sich eine gewisse Enttäuschung breit, dass man das hohe Ziel LEADER-Gebiet nicht erreicht hat. Dessen ungeachtet wurde die Arbeit konsequent fortgesetzt. Die Anforderungen an zu fördernde Projekte wurden vom Amt für Ländliche Entwicklung Schritt für Schritt konkretisiert, so dass auch die vorbereitenden Planungen fortgesetzt werden konnten.
Ende 2007 wurde ein Übergangsmanagement installiert. Diese Aufgabe übernahm nochmals das Planungsbüro Panse. Parallel wurden Angebote eingeholt, um ein Regionalmanagement dauerhaft zu installieren. Auf Grundlage der eingegangenen Angebote sowie deren Auswertung erhielt die DSA Regionalstelle Bautzen den Auftrag, das Regionalmanagement durchzuführen. Im Zusammenhang mit dem bestellten Regionalmanager, Herrn Jurk, und dem Vorstand des ILE-Vereins "Bautzener Oberland" wird die Arbeit nunmehr planmäßig umgesetzt.
An dieser Stelle gilt nochmals ausdrücklich ein ganz herzlicher Dank all denen, die sich in der Phase der Konzeptionserarbeitung und Qualifizierung mit auf den Weg gemacht haben, zukunftsprägende Projekte in der Region "Bautzener Oberland" zu entwickeln und auf den Weg zu bringen. Ich wünsche uns allen gemeinsam, dass wir diesen Enthusiasmus der ersten Stunde und diese Begeisterung im breiten Mittun erhalten - für den gesamten Prozess der ILE-Förderperiode. Dazu wünsche ich uns gemeinsam viel Erfolg.
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